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28.11.2022: Kreisweite Übung “Flächenlage Unwetter” - Feuerwehren ziehen positive Bilanz Stresstest für Zentrale Leitstelle und kommunale Technische Einsatzleitungen

An den vergangenen beiden Wochenenden fand eine kreisweite Übung “ Flächenlage Unwetter” statt. Angenommen wurde ein Unwetter, welches den ganzen Landkreis betraf. So mussten innerhalb weniger Stunden mehrere hundert Einsätze angenommen, gesichtet, priorisiert und abgearbeitet werden. Da sich eine solche Einsatzlage nicht nachstellen lässt, wurden die Notrufe und Einsätze einsatzrealistisch simuliert.

So wurden die verschiedensten Notrufe, wie Wasser im Keller, umgestürzte Bäume, Erdrutsche, verschlammte Straßen, aber auch rettungsdienstliche oder zu priorisierende Einsätze der Feuerwehr (z.B. Verkehrsunfälle und Brände) realitätsnah eingespielt. Dies übernahm die IuK-Gruppe Odenwaldkreis . Die eingehenden Notrufe wurde in der Zentralen Leitstelle (ZLST) des Odenwaldkreises angenommen, abgefragt, erfasst. Neben allen Disponenten der ZLST war hier, wie im Einsatzfall auch, der Lagedienst, besetzt durch den Brandschutzaufsichtsdienst des Odenwaldkreises, im Einsatz. Nach der Erfassung in der ZLST wurden die mehr als 1.000 Einsätze disponiert und an die kommunalen Technischen Einsatzleitungen (TELs) übergeben. Diese besetzten in ihren „koordinierenden Feuerwehrhäusern“ die Einsatzzentralen, priorisierten die Einsatzstellen und arbeiteten diese ab. Um auch hier den Einsatzrealismus darstellen zu können, wurden die örtlichen und ggf. nachgeforderten überörtlichen Einheiten (Fahrzeuge), durch örtliche Regieeinheiten, unterstützt durch die Technische Einsatzleitung des Odenwaldkreises, eingespielt. So konnten Fahrzeugbewegungen und -zeiten, Lagemeldungen, Nachforderungen usw. realitätsnah an die Einsatzzentrale rückgemeldet werden. Fazit: Die Übungsleitung und alle Beteiligten zog durchweg positive Bilanz und waren sich nach der Übung darüber einig, dass dies eine hervorragende Möglichkeit war, die bereits vorhandenen Strukturen und Kommunikationswege weiter zu festigen. Auch konnte die kommunale Ausstattung und die örtlichen Räumlichkeiten der TELs beübt und getestet werden. Nach erfolgter Auswertung und Nachbesprechung der Übung werden gewonnene Erkenntnisse in die zukünftige Einsatzplanung einfließen. Bereits heute lässt sich aber sagen, dass die in den letzten Jahren festgelegten und ständig weiterentwickelten Strukturen sich bewährt und sehr gut funktioniert haben. Dennoch wird man sich, gerade in Hinblick auf die voranschreitende Digitalisierung, immer wieder weiterentwickeln können, um so die Einsatzkräfte bestmöglich zu befähigen und zu unterstützen.

Danke an alle beteiligten Feuerwehren.

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